Weltweit besteht Einvernehmen über eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstoßes mittels Energieeinsparung, um den schädlichen Folgen des Klimawandels zu begegnen. In Europa entfällt auf die Versorgung von Gebäuden mit Wärme und Strom ca. 40 % des gesamten Primärenergieverbrauchs. Hierdurch wird deutlich, welchen Stellenwert man der Energieeffizienz von Gebäuden beimessen muss.
Die Energieeffizienz von Wohngebäuden und Nicht-Wohn-gebäuden, wird künftig auf dem Immobilienmarkt auf Grund steigender Energiekosten eine viel größere Rolle als bisher spielen. Mit der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 setzt die Bundesregierung die Vorgaben der europäischen Richtlinie 2002/91/EG vom 16.12.2002 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in deutsches Recht um und verschärft die Anforderungen gegenüber der EnEV 2007 um ca. 15 % bei den Transmissionswärmeverlusten und um ca. 30 % beim Primärenergieverbrauch.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert parallel dazu eine Vor-Ort-Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden um die die Ziele der "Roadmap für Klima, Energie und Wachstum" zu realisieren.